Wie entsteht Mezcal?
Jeder Produktionsschritt kann in drei Traditionen erfolgen – wähle eine Kategorie und entdecke, wie sich jede Stufe unterscheidet.
Die drei Reifegrade
Mezcal kann nach der Destillation unterschiedlich lange lagern. Die Zeit im Fass verändert Farbe, Textur und Aroma.
Der unverfälschte Ausdruck der Agave – frisch, kräftig, rauchig. So trinken ihn die Mexikaner.
Sanfter, mit subtilen Holznoten. Das Eichenfass rundet die Ecken des Joven ab.
Rar und komplex. Karamell, Vanille und Gewürze – das Holz prägt deutlich.
Die Agaven des Mezcals
Über 40 Agavensorten werden für Mezcal verwendet – jede mit eigenem Charakter, eigener Reifezeit, eigener Geschichte. Klicke auf eine Agave, um mehr zu erfahren.
Die geschützten Ursprünge Mexikos
Nicht jeder Agavenbrand darf Mezcal heißen. Drei Ursprungsbezeichnungen regeln, wer was produzieren darf.
Mezcal vs. Tequila
Beide werden aus Agaven gewonnen. Doch Herkunft, Vielfalt und Handwerk unterscheiden sie grundlegend.
Mezcal
Die Mutter aller Agavenbrände. Vielfältig, handwerklich, charaktervoll.
Tequila
Mexikos berühmtester Brand. Standardisiert, industrialisiert, weltbekannt.
11.000 Jahre Agavenkultur
Vom prähistorischen Nahrungsmittel zur globalen Spirituose. Eine Reise durch elf Jahrtausende — in Oaxaca beginnt sie, in Oaxaca lebt sie weiter.
Entdecke die wunderbare Welt des Mezcals
Wähle einen Mezcal und entdecke seine Aromen im Geschmacksrad
Kleine Produktionslose für LÆPOCA Mezcal
Deshalb kommen bei uns auch keine Maschinen zum Einsatz. Mit Geschick und der Arbeitskraft von Menschen und Pferden werden kleine Produktionslose hergestellt, die der Maestro Mezcalero sorgsam überwacht, damit der einzigartige Geschmack sichergestellt ist.
Ernte der Piñas
Der seit Generationen überlieferte Herstellungsprozess beginnt damit, die dicken Agavenblätter mit einer Machete oder Coa de jima abzuschlagen, um das zwischen 50-80 kg schwere Agavenherz (piña), freizulegen. Herzstück nicht ohne Grund, da es sich hierbei um das wichtigste Element der Agave – und natürlich des Mezcals – handelt.
Röstung
In der Destillerie (Palenque) werden die Herzen halbiert bzw. geviertelt und in einem mit heißen Steinen ausgelegten Erdloch (Horno de piso) "geröstet" und mit Agavenblättern abgedeckt, damit sich die Hitze gleichmäßig verteilen kann. Dadurch verwandeln sich die natürlichen Terpene und Fette der Agave in Zucker. Das gibt dem Mezcal seinen süßen, unverwechselbaren Geschmack.
Zerkleinern
Nach bis zu ca. 48 Stunden holt man die Agavenherzen aus ihrem Steinloch. Jetzt sind Teresa und Sara, die Pferde des Palenque, an der Reihe. Sie wechseln sich dabei ab den Mahlstein zu bewegen, der die Herzen weiter zerkleinert und den Agavensaft herauspresst. Auch in diesem Schritt zeigt sich die über Generationen weitergetragene Tradition.
Natürliche Fermentation
Im nächsten Schritt werden Agavenfasern und -saft mit Wasser vermengt in großen Holzfässern (tinas) zur Fermentierung angesetzt. Bei unserem traditionellen Verfahren werden keine weiteren Zusatzstoffe hinzugegeben. Sauerstoff hilft den Mikroben ihren Zersetzungsprozess in Gang zu setzen und den Zucker in Ethanol umzuwandeln.
Doppelte Destillation
Der gewonnene Most wird anschließend in einen Kupferkessel zur ersten Destillation abgefüllt. Auch hierbei ist die Erfahrung des Mezcaleros essenziell. Nach der zweiten Destillation weist der nun sehr reine Mezcal einen Alkoholgehalt von 70-75 % auf. Den gewünschten Grad erreichen wir durch die Zugabe von Wasser.
Manuelles Abfüllen
Abschliessend wird unser LÆPOCA Mezcal liebevoll von Hand abgefüllt. Dabei wird jedes Los einzeln von der COMERCAM (Consejo Mexicano Regulador de la Calidad del Mezcal) freigegeben. Dazu wird auch eine Probe ins Labor geschickt. Mit offiziellem CRM Label tritt dein LÆPOCA Mezcal anschliessend den langen Weg in die Alpen an.




